Karnitz und Klempenow – Besuche auf zwei Events

Dieses Wochenende war die Tour pro Bleiberecht auf dem Jugendkongress in Karnitz und dem Transit-Festival auf Burg Klempenow zu Gast.

In Karnitz stellten wir auf dem Projekthof Karnitz die Idee der Tour und der Initiative PRO BLEIBERECHT vor. Auf dem Hof trafen sich in den vergangenen Tagen Jugendliche mit und ohne Flucht-Erfahrung, um sich über eine lebenswerte Gesellschaft und Nachhaltigkeit auszutauschen. Pro Bleiberecht stieß auf Interesse seitens einiger Jugendlicher. Wir führten noch spannende Gespräche und hoffen, einige Menschen wieder zu treffen!

In Klempenow fand das Transit-Festival statt. Neben Konzerten und Theater gab es auch eine Diskussions-Runde mit Leuten von der Sea-Watch. Pro Bleiberecht stellte am Info-Stand Info-Material zur Verfügung (wie sollte es auch anders sein?). Besonders schön war es, auf dem Fest mit einigen neuen Bekannten aus Neubrandenburg zu feiern. Ein schönes Festival an der Tollensee!

Tour-Stop in Jördenstorf

Der erste Tour-Stop führte PRO BLEIBERECHT zum Gemeindefest nach Jördenstorf. In dem kleinen Städtchen sind in einer ehemaligen Schule Asylsuchende aus vielen verschiedenen Ländern untergebracht. Die Gemeinde hatte sie zum Sommerfest eingeladen. Wir nutzten diesen Rahmen, um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.

„Tour-Stop in Jördenstorf“ weiterlesen

Blumen zum Weltflüchtlingstag

Am 20. Juni gab es eine erste Aktion mit PRO BLEIBERECHT, noch vor der Tour. Am Weltflüchtlingstag beschenkten aktive UnterstützerInnen Asylsuchende in Greifswald, Parchim, Schwerin, Bad Doberan und Rostock mit Blumen und Grußkarten. Mit der Aktion wollten die Ehrenamtlichen Respekt und Solidarität ausdrücken.

Ebendas war auf sieben Sprachen auf den Flyern zu lesen. Die junge Initiaitve PRO BLEIBERECHT, Greifswald hilft Geflüchteten, das >Netzwerk für Flüchtlinge, Demokratie, Toleranz< Parchim, das Komplex Schwerin gemeinsam mit der Flüchtlingshilfe Schwerin, ROSTOCK HILFT und Unterstützer*innen aus Bad Doberan wollten an diesem Tag ein Zeichen setzen.

Der 20. Juni steht für Millionen Menschen, die ein gutes Leben suchen – und diejenigen, die in Krieg, Armut oder Unterdrückung auf ein besseres Leben hoffen oder dafür kämpfen.

Der 20. Juni steht für diejenigen, die die Lager und Sammelzentren verlassen konnten – und diejenigen, die dort geboren werden, ausharren und dort sterben.

Der 20. Juni steht für diejenigen, die die Grenzen vor ihren Zielen überwunden haben – und diejenigen, die noch vor den Zäunen und Mauern stehen.

Der 20. Juni steht für die Wege, die Millionen Menschen gegangen sind, um ein besseres Leben zu finden – und für die Wege derjenigen, die sie noch gehen werden.

Am 20. Juni ist der Welttag des Flüchtlings.

Grußkarten und Blumen sind eine kleine Geste, die unseren Respekt ausdrücken soll. Denn wir haben in vielen Gesprächen und Begegnungen gelernt: Die Gründe die Heimat zu verlassen sind vielfältig. Krieg, Armut, Diktaturen. Die Wege bis hier her sind schwer und gefährlich. Und die Umstände, die man hier vorfindet oft anders als erwartet.

Leider übertönen die Stimmen des Teils der Bevölkerung, der laut gegen Flüchtlinge wettert und Angst schürt, zu oft die Stimmen derjenigen, die erzählen könnten, warum sich das Engagement für eine gerechtere Welt an so vielen Orten auf der Erde jeden Tag lohnt.

Am Weltflüchtlingstag sag(t)en wir deshalb: Willkommen!

Vorbereitungen für die Tour

Die Vorbereitungen für die Tour laufen. Verschiedene Menschen sind am Werk. Los geht es mit dem ersten Termin am 25. Juni. Bis dahin muss noch einiges getan werden: Infomaterial zusammengestellt, der Bus schick gemacht und Werbung in den einzelnen Orten.

Wer Lust und etwas Zeit hat, die Tour im Vorfeld zu unterstützen, kann uns gerne hier schreiben. Klick hier.